Fußpflege-Ratgeber: Die besten Tipps für gesunde und schöne Füße
Unsere Füße tragen uns ein Leben lang. Sie leisten jeden Tag Schwerstarbeit und bekommen trotzdem oft am wenigsten Aufmerksamkeit. Dabei braucht es gar nicht viel, um Füße gesund, gepflegt und beschwerdefrei zu halten. In diesem Ratgeber teile ich mein Wissen aus über 25 Jahren medizinischer Fußpflege mit Ihnen. Sie erfahren, wie die tägliche Pflege zu Hause gelingt, wie Sie Ihre Nägel richtig schneiden, was bei Hornhaut, Fußpilz oder eingewachsenen Nägeln wirklich hilft und wann der Gang zum Profi sinnvoll ist. Dazu gibt es Tipps speziell für Diabetiker und Senioren sowie Kneipp-Anwendungen, die hier bei uns in Bad Wörishofen eine lange Tradition haben.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Regelmäßige Fußpflege mit Waschen, Eincremen und sanfter Hornhautpflege ist die Grundlage für gesunde und schöne Füße.
- Ein warmes Fußbad und regelmäßige Fußmassagen fördern die Durchblutung und bereiten die Füße optimal auf die weitere Pflege vor.
- Fußnägel werden gerade geschnitten, so beugen Sie eingewachsenen Nägeln vor.
- Diabetiker und Menschen mit empfindlichen Füßen sollten auf spezielle Produkte und eine professionelle Gesundheits-Fußpflege setzen, um Verletzungen und Komplikationen zu vermeiden.
Tägliche Fußpflege: Kleine Routine, große Wirkung
Die regelmäßige Pflege ist das Fundament für gesunde Füße. Waschen Sie Ihre Füße täglich mit einer milden Seife und reinigen Sie dabei auch die Zehenzwischenräume gründlich. Danach gut abtrocknen, denn Feuchtigkeit zwischen den Zehen ist die häufigste Ursache für Fußpilz. Ein Föhn auf niedriger Stufe hilft, auch die letzten Feuchtigkeitsreste zu entfernen. Das klingt ungewöhnlich, funktioniert aber wunderbar.
Nach dem Waschen kommt das Eincremen, und dieser Schritt wird am häufigsten vergessen. Die Haut an den Füßen besitzt nur wenige Talgdrüsen und trocknet deshalb schnell aus. Wählen Sie eine reichhaltige Fußcreme, idealerweise mit Urea, und denken Sie auch an die Nagelhaut. Regelmäßiges Eincremen verhindert Risse in der Hornhaut und Entzündungen im Nagelbett. Für die sanfte Pflege zwischendurch eignen sich Bimsstein und Feile.
Mit diesen einfachen Schritten beugen Sie Druckstellen und kleinen Wunden zuverlässig vor. Ihre Füße danken es Ihnen mit Gesundheit und einem gepflegten Aussehen. Und denken Sie daran: Fußpflege ist keine Frage der Eitelkeit, sondern ein wichtiger Teil Ihrer Gesundheitsvorsorge.
Das Fußbad: Entspannung und perfekte Vorbereitung
Ein warmes Fußbad ist eine Wohltat und bereitet die Füße zugleich optimal auf die Pflege vor. Die ideale Wassertemperatur liegt bei bis zu 38 Grad, die perfekte Dauer bei 10 bis 15 Minuten. In dieser Zeit weicht die Haut auf und die Nägel lassen sich anschließend deutlich leichter schneiden.
Als pflegende Zusätze eignen sich Apfelessig, Olivenöl oder ätherische Öle. Sie beruhigen die Haut und machen sie geschmeidig. Nach dem Fußbad die Füße bitte gründlich abtrocknen, ganz besonders zwischen den Zehen. Diese kleine Gewohnheit schützt zuverlässig vor Infektionen und ist der erste Schritt zu gesunden, schönen Füßen.
Hornhaut sanft und effektiv entfernen
Hornhaut ist zunächst nichts Schlechtes. Sie schützt den Fuß an den Stellen, die besonders belastet werden. Wird sie jedoch zu dick, kann sie einreißen und schmerzen. Beginnen Sie mit einem Peeling aus Meersalz und pflanzlichem Öl, das bereitet die Haut auf die Behandlung vor.
Zur Reduzierung eignen sich Bimsstein und spezielle Sandblattfeilen. Auch ein elektrischer Hornhautentferner mit anpassbaren Schleifrollen leistet gute Dienste. Wichtig ist das richtige Maß: Tragen Sie Hornhaut niemals komplett ab, denn sie erfüllt eine Schutzfunktion und bildet sich bei zu starker Entfernung umso schneller nach. Besonders dicke Hornhaut gehört in die Hände von Fachleuten, die mit speziellen Instrumenten arbeiten und Verletzungen vermeiden.
Nach dem sanften Abtragen glätten Sie die Haut und cremen sie mit einer Fußcreme ein, die Urea oder Teebaumöl enthält. Verzichten Sie auf synthetische Fette wie Vaseline. Diese dringen nicht in die Haut ein, sondern liegen nur auf und verstopfen die Poren.
Ein Wort zu Hühneraugen: Sie sind oft schmerzhaft und hartnäckig und sollten nur vom Profi behandelt werden. Tinkturen und Hühneraugenpflaster aus der Drogerie können die umliegende gesunde Haut stark schädigen. Zu Hause helfen ein reichhaltiges Fußbad, ein sanftes Abtragen der oberen Hautschicht mit dem Bimsstein und anschließend ein Druckschutz. Die vollständige Entfernung gehört in die medizinische Fußpflege oder zum Podologen.
Fußnägel richtig schneiden
Beim Nägelschneiden werden die meisten Fehler gemacht, und die Folgen sind unangenehm: eingewachsene Nägel und Nagelbettentzündungen. Die goldene Regel lautet: Fußnägel werden gerade geschnitten, nicht oval oder rund wie Fingernägel. Verwenden Sie dafür eine Nagelzange oder eine stabile Nagelschere.
Nach dem Schneiden runden Sie nur die scharfen Ecken minimal mit einer Feile ab, damit sie nicht in der Socke hängen bleiben oder die Nachbarzehe verletzen. Schneiden Sie die Nägel außerdem nicht zu kurz, auch das begünstigt das Einwachsen. Als Faustregel gilt: Der Nagel schließt vorne etwa mit der Zehenkuppe ab. Alle drei bis vier Wochen wiederholt, bleibt alles in Bestform.
Nagelhaut pflegen statt schneiden
Die Nagelhaut ist eine wichtige Barriere gegen Bakterien und Keime. Deshalb gilt: pflegen statt schneiden. Trockene Nagelhaut reißt schnell ein und begünstigt Entzündungen. Schieben Sie die Nagelhaut nach einem warmen Bad vorsichtig mit einem Rosenholzstäbchen zurück, das genügt völlig.
Um sie geschmeidig zu halten, hat sich ein warmes Bad in Olivenöl oder Jojobaöl bewährt. Auch feuchtigkeitsspendende Cremes schützen vor dem Austrocknen. Von innen unterstützt Biotin die Gesundheit von Haut und Nägeln.
Eingewachsene Nägel, Fußpilz und rissige Fersen: häufige Probleme richtig behandeln
Eingewachsene Zehennägel entstehen meist durch falsches Schneiden, zu enge Schuhe oder eine erbliche Veranlagung. Erste Anzeichen sind Druckschmerz, Rötung und Schwellung am Nagelrand, fast immer am großen Zeh. Im Anfangsstadium helfen warme Fußbäder mit etwas Kernseife und das vorsichtige Unterlegen des Nagelrands mit einem kleinen Stück Verbandwatte. Schneiden Sie auf keinen Fall selbst am Nagelrand herum, das verschlimmert das Problem fast immer. Wenn die Stelle stark schmerzt, nässt oder sich entzündet, gehört sie in fachkundige Hände. In der Gesundheits-Fußpflege kann ich frühzeitig gegensteuern, bei fortgeschrittenen Entzündungen gehört die Behandlung zum Podologen oder Arzt.
Fußpilz und Nagelpilz erkennen Sie an Juckreiz, Rötung und schuppender Haut zwischen den Zehen beziehungsweise an verdickten, gelblich verfärbten und brüchigen Nägeln. Pilz verschwindet nicht von allein. Je früher Sie handeln, desto einfacher die Behandlung. Vorbeugen können Sie mit gründlichem Abtrocknen, atmungsaktiven Schuhen, täglich frischen Socken und Badeschuhen in Schwimmbad und Sauna. Bei Verdacht auf Nagelpilz sprechen Sie mich gerne an. Ich erkenne Auffälligkeiten früh und sage Ihnen ehrlich, wann ein Arztbesuch nötig ist.
Rissige Fersen und Schrunden entstehen, wenn trockene Hornhaut unter Belastung einreißt. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern kann richtig schmerzen und sich entzünden. Die Lösung besteht aus drei Schritten: Hornhaut sanft reduzieren, die Haut täglich mit einer hochkonzentrierten Urea-Creme pflegen und über Nacht gerne Baumwollsocken über die eingecremten Füße ziehen. Bei tiefen, schmerzenden Rissen unterstütze ich Sie gerne mit einer professionellen Behandlung.
Pediküre für schöne Füße
Eine Pediküre umfasst die Reinigung, Pflege und Verschönerung der Füße. Sie können sie zu Hause durchführen oder sich in einem Fußpflegestudio verwöhnen lassen.
Für die Pediküre zu Hause brauchen Sie eine Nagelzange oder Nagelschere, eine Feile, einen Bimsstein oder eine Sandblattfeile, ein Rosenholzstäbchen für die Nagelhaut und eine reichhaltige Fußcreme. Beginnen Sie mit einem entspannenden Fußbad, damit Haut und Nägel weich werden. Schneiden Sie die Nägel gerade, schieben Sie die Nagelhaut vorsichtig zurück und glätten Sie die Hornhaut. Zum Abschluss cremen Sie die Füße gründlich ein.
Die professionelle Pediküre bietet darüber hinaus geschulte Hände, hochwertige Produkte und den Blick fürs Detail. Bei mir bekommen Ihre Füße genau die Pflege, die sie brauchen, auf Wunsch mit einem gepflegten Finish für sandalentaugliche Füße.
Kosmetische Pediküre, Gesundheits-Fußpflege oder Podologe: Was brauche ich?
Diese Frage höre ich fast täglich, und die Antwort ist einfacher als gedacht.
Die kosmetische Pediküre ist die richtige Wahl für gesunde Füße. Im Mittelpunkt stehen Pflege, Wohlbefinden und Ästhetik: gepflegte Nägel, weiche Haut, ein schönes Gesamtbild. Bei mir bekommen Sie die kosmetische Fußpflege für 35 Euro.
Die Gesundheits-Fußpflege, auch medizinische Fußpflege genannt, geht einen Schritt weiter. Hier behandle ich Hornhaut, Hühneraugen, verdickte oder eingewachsene Nägel und beuge Problemen aktiv vor. Ich arbeite mit moderner Nasstechnik, die besonders schonend und hygienisch ist, und schließe die Behandlung mit einer Nagelversieglung ab. Die Gesundheits-Fußpflege dauert etwa 30 Minuten und kostet bei mir 39 Euro, alles inklusive. Sie ist ideal für alle, die mehr als reine Kosmetik brauchen, zum Beispiel bei Diabetes, empfindlichen Füßen oder wiederkehrenden Beschwerden.
Der Podologe ist der staatlich geprüfte Spezialist für krankhafte Veränderungen am Fuß. Bei Warzen, fortgeschrittenem Nagelpilz, starken Entzündungen oder wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt, ist die Podologie die richtige Adresse. Die Ausbildung ist staatlich geregelt und dauert zwei Jahre.
Kurz gesagt: Für Pflege und Vorbeugung sind Sie bei mir genau richtig. Bei krankhaften Befunden sage ich Ihnen ehrlich, wenn der Weg zum Podologen oder Arzt der bessere ist. Diese Ehrlichkeit gehört für mich selbstverständlich dazu.
Spezielle Pflege für Diabetiker
Für Menschen mit Diabetes ist die Fußpflege besonders wichtig, denn die Haut ist verletzlicher, die Wundheilung verläuft langsamer und kleine Verletzungen bleiben durch ein vermindertes Schmerzempfinden oft unbemerkt. Kontrollieren Sie Ihre Füße deshalb täglich auf Druckstellen, Rötungen und kleine Wunden. Ein Handspiegel hilft, auch die Fußsohlen zu sehen.
Bei den Pflegeprodukten setzen Sie am besten auf rückfettende Fußcremes mit Urea, die intensiv Feuchtigkeit spenden und die Hautbarriere stärken. Schaumcremes ziehen besonders gut ein, und spezielle Nageltinkturen stärken pilzempfindliche Nägel. Fußpuder hält die Zehenzwischenräume trocken. Bei stark verhornter Haut helfen intensive Pflegeprodukte mit Urea und Nachtkerzenöl.
Und ganz wichtig: Als medizinische Fußpflegerin mit spezieller Ausbildung zum Diabetiker-Syndrom weiß ich genau, worauf es bei Ihren Füßen ankommt. Die regelmäßige professionelle Kontrolle und Pflege ist für Diabetiker die beste Versicherung gegen ernsthafte Komplikationen. Sprechen Sie mich gerne darauf an.
Fußpflege für Senioren: gepflegt und mobil bleiben
Mit den Jahren verändert sich einiges: Die Haut wird dünner und trockener, die Nägel werden dicker und härter, und das Bücken zum eigenen Fuß fällt zunehmend schwerer. Viele meiner Kundinnen und Kunden erzählen mir, dass das Nägelschneiden irgendwann einfach nicht mehr allein klappt. Das ist völlig normal und kein Grund, sich zu schämen.
Gerade im Alter ist gepflegte Fußgesundheit entscheidend für die Mobilität. Schmerzende Füße führen zu Schonhaltungen, unsicherem Gang und im schlimmsten Fall zu Stürzen. Eine regelmäßige professionelle Fußpflege alle vier bis sechs Wochen hält die Füße gesund und Sie sicher auf den Beinen. Ich habe viele Jahre lang Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen betreut und weiß, wie viel Lebensqualität gepflegte Füße bedeuten. Mein Geschäft ist übrigens barrierefrei zugänglich, Sie erreichen mich problemlos auch mit Rollator oder Rollstuhl.
Fußmassage und Entspannung
Eine Fußmassage wirkt Wunder. Sie fördert die Durchblutung, löst Muskelverspannungen und verbessert die Beweglichkeit der Füße. Die Berührung aktiviert zahlreiche Nervenenden an den Fußsohlen und sorgt so für tiefe Entspannung im ganzen Körper.
Zu Hause können Sie mit einem Massageball oder einem Igelball arbeiten, den Sie im Sitzen unter der Fußsohle hin und her rollen. Auch Massagegeräte leisten gute Dienste. Eine angenehme Umgebung mit ruhiger Musik verstärkt die Wirkung, und nach der Massage sollten Sie ausreichend Wasser trinken.
Wenn Sie sich richtig verwöhnen lassen möchten, empfehle ich Ihnen meine Wohlfühlbehandlung am Fuß: intensive Fußpflege, erfrischendes Peeling, pflegende Maske und eine entspannende Sesselmassage in einem Termin.
Kneipp für die Füße: Wassertreten, Wechselbäder und Barfußgehen
Hier in Bad Wörishofen hat die Fußgesundheit eine ganz besondere Tradition. Pfarrer Sebastian Kneipp entwickelte in unserem Kurort seine berühmte Wasserlehre, und seine Anwendungen für die Füße sind bis heute unschlagbar einfach und wirksam.
Das Wassertreten ist der Klassiker: Sie schreiten im Storchengang durch kaltes Wasser, bei jedem Schritt heben Sie den Fuß vollständig aus dem Wasser. 30 Sekunden bis eine Minute genügen. Danach das Wasser nur abstreifen, nicht abtrocknen, und die Füße durch Bewegung oder warme Socken wieder aufwärmen. Wassertreten regt die Durchblutung an, stärkt die Venen, härtet ab und hilft sogar beim Einschlafen, wenn Sie es abends anwenden. In Bad Wörishofen finden Sie zahlreiche öffentliche Kneipp-Anlagen, zum Beispiel im Kurpark. Nutzen Sie diese Gelegenheit direkt vor der Haustür.
Wechselbäder funktionieren nach demselben Prinzip: erst etwa fünf Minuten warmes Wasser, dann 10 bis 15 Sekunden kaltes, das Ganze zwei bis drei Mal, immer mit kalt enden. Das trainiert die Gefäße und hilft bei kalten Füßen und müden, schweren Beinen.
Und schließlich das Barfußgehen: Auf Wiese, Sand oder weichem Waldboden kräftigt es die Fußmuskulatur, schult das Gleichgewicht und massiert die Fußreflexzonen ganz nebenbei. Schon zehn Minuten am Tag machen einen spürbaren Unterschied. Diabetiker sollten wegen der Verletzungsgefahr allerdings auf Barfußlaufen im Freien verzichten und stattdessen auf weiche Untergründe zu Hause ausweichen.
Fußgymnastik: Fünf einfache Übungen für starke Füße
Unsere Fußmuskulatur wird in Schuhen kaum gefordert und verkümmert mit der Zeit. Dabei genügen wenige Minuten am Tag, um sie zu kräftigen. Diese fünf Übungen können Sie ganz nebenbei machen, zum Beispiel beim Zähneputzen oder vor dem Fernseher.
Zehen krallen: Legen Sie ein kleines Handtuch auf den Boden und ziehen Sie es nur mit den Zehen zu sich heran. Das kräftigt die gesamte Fußsohlenmuskulatur.
Greifübung: Heben Sie einen Stift oder ein Tuch mit den Zehen vom Boden auf. Klingt leicht, fordert aber Koordination und Kraft.
Zehenstand: Stellen Sie sich langsam auf die Zehenspitzen, halten Sie kurz und senken Sie die Fersen wieder ab. 15 Wiederholungen kräftigen Waden und Fußgewölbe. Halten Sie sich anfangs gerne an einer Stuhllehne fest.
Fußkreisen: Im Sitzen ein Bein anheben und den Fuß langsam in beide Richtungen kreisen. Das mobilisiert das Sprunggelenk und regt die Durchblutung an.
Ballrollen: Rollen Sie im Sitzen einen Tennisball oder Igelball unter der Fußsohle hin und her. Das lockert die Muskulatur und wirkt wie eine kleine Massage.
Regelmäßig durchgeführt, beugt Fußgymnastik Fehlstellungen vor, verbessert die Balance und hält Ihre Füße bis ins hohe Alter fit.
Hilfe bei Schweißfüßen
Schweißfüße sind unangenehm, aber gut in den Griff zu bekommen. Der wichtigste Hebel ist das Schuhwerk: Tragen Sie atmungsaktive Schuhe und Socken mit hohem Baumwollanteil, wechseln Sie die Socken täglich und lassen Sie getragene Schuhe mindestens einen Tag auslüften, bevor Sie sie wieder anziehen.
Fußdeos mit Minzöl oder Teebaumöl reduzieren die Schweißbildung und neutralisieren Gerüche. Fußpuder hält die Haut trocken. Auch regelmäßige lauwarme Fußbäder mit einem Schuss Apfelessig oder etwas Teebaumöl regulieren die Schweißproduktion. Danach die Füße gründlich abtrocknen, besonders zwischen den Zehen, damit Pilze keine Chance haben.
Fußpflege im Sommer und im Winter
Im Sommer sind die Füße sichtbar und gleichzeitig besonders gefordert. Offene Schuhe fördern zwar die Belüftung, trocknen die Haut aber auch aus. Cremen Sie deshalb im Sommer besonders konsequent ein. Gegen schwitzige Füße helfen Fußdeos mit Minzöl, grünem Tee oder Orangenextrakt. Bei Hitze tut es gut, die Füße zwischendurch kühl abzuduschen und sie abends hochzulegen, das reduziert Schwellungen. Denken Sie in Sandalen außerdem an Sonnenschutz auf dem Fußrücken, das wird fast immer vergessen.
Im Winter setzen trockene Heizungsluft und enges, warmes Schuhwerk den Füßen zu. Die Haut trocknet schneller aus, Schrunden und rissige Fersen haben Hochsaison. Jetzt heißt es: reichhaltiger cremen, am besten mit Urea-Cremes, und regelmäßig warme Fußbäder gönnen. Wechseln Sie durchgeschwitzte Winterstiefel und Socken zügig, denn feuchte Wärme ist das Lieblingsklima von Fußpilz. Und wer abends kalte Füße hat, wärmt sie am besten mit einem ansteigenden Fußbad oder dicken Wollsocken statt auf der heißen Heizung.
Das richtige Schuhwerk: die halbe Fußgesundheit
Viele Fußprobleme beginnen im Schuhregal. Zu enge, zu kleine oder zu hohe Schuhe verursachen Hornhaut, Hühneraugen, eingewachsene Nägel und begünstigen Fehlstellungen. Mit ein paar Grundregeln vermeiden Sie das.
Kaufen Sie Schuhe am besten am Nachmittag oder Abend, denn im Tagesverlauf schwellen die Füße leicht an. Vor der längsten Zehe sollte etwa ein Daumen breit Platz sein, und die breiteste Stelle des Fußes gehört an die breiteste Stelle des Schuhs. Probieren Sie immer beide Schuhe an und laufen Sie einige Schritte. Ein guter Schuh muss von Anfang an bequem sein. Das Einlaufen unbequemer Schuhe ist ein Mythos, der Ihre Füße teuer zu stehen kommt.
Wechseln Sie außerdem regelmäßig zwischen verschiedenen Paaren. Das gönnt jedem Schuh Zeit zum Auslüften und Ihren Füßen unterschiedliche Belastungen. Hohe Absätze sind für besondere Anlässe völlig in Ordnung, für den Alltag empfehle ich flache bis mittelhohe Schuhe mit guter Dämpfung.
Häufige Fußprobleme und ihre Ursachen
Fehlstellungen wie Knick-, Hohl-, Spreiz- oder Senkfuß gehören zu den häufigsten Ursachen für Fußschmerzen und werden durch falsches Schuhwerk zusätzlich verstärkt. Auch eine geschwächte Fußmuskulatur verursacht Beschwerden oder verschlimmert bestehende Probleme. Ein unregelmäßiger Gang oder häufiges Umknicken sind Warnsignale dafür, dass Ihre Füße Unterstützung brauchen. Die gute Nachricht: Mit gezielter Fußgymnastik, wie oben beschrieben, und passendem Schuhwerk lässt sich viel erreichen.
Fußbäder wirken entspannend und helfen bei spezifischen Problemen wie Durchblutungsstörungen. Sole-Fußbäder haben sich bei müden und geschwollenen Beinen besonders bewährt. Achten Sie auf die Signale Ihrer Füße und reagieren Sie rechtzeitig. Ihre Füße sind das Fundament Ihres Körpers, und es lohnt sich, dieses Fundament stark und gesund zu halten.
Flying Feets: Ihre Fußpflege in Bad Wörishofen
Sie suchen eine professionelle Fußpflege in Ihrer Nähe und wohnen im wunderschönen Unterallgäu? Dann besuchen Sie mich in Bad Wörishofen in der Kathreinerstraße 8A, nur wenige Schritte vom Kurhaus entfernt. Von der Gesundheits-Fußpflege über die kosmetische Pediküre bis zur entspannenden Wohlfühlbehandlung finden Sie bei mir alles, was Ihre Füße brauchen, um gesund und schön zu bleiben. Auch aus Mindelheim, Buchloe, Türkheim, Kaufbeuren und Landsberg bin ich gut zu erreichen.
Als erfahrene medizinische Fußpflegerin arbeite ich mit hochwertigen Produkten und moderner Nasstechnik, damit Ihre Füße die bestmögliche Pflege erhalten. Ihren Termin vereinbaren Sie ganz unkompliziert telefonisch unter 08247 334468, per WhatsApp oder persönlich im Geschäft. Zum Parken nutzen Sie am besten die Tiefgarage des Kurhauses, von dort sind es nur etwa 30 Meter bis zu mir. Mein Geschäft ist barrierefrei zugänglich. Ich freue mich darauf, Sie in Bad Wörishofen willkommen zu heißen.
Zusammenfassung
Die richtige Fußpflege ist entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer Füße, und das meiste davon kostet weder viel Zeit noch viel Geld. Mit täglicher Pflege, regelmäßigen Fußbädern, richtig geschnittenen Nägeln und passendem Schuhwerk beugen Sie den meisten Problemen zuverlässig vor. Kneipp-Anwendungen und Fußgymnastik halten Ihre Füße zusätzlich fit. Diabetiker und Senioren profitieren besonders von einer regelmäßigen professionellen Gesundheits-Fußpflege. Gönnen Sie Ihren Füßen die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Sie tragen Sie schließlich durchs ganze Leben.
